GoodNews
Was hat sich bei der Kinderarbeit in
der Welt verändert? Welche Zeichen konnten gesetzt werden? Die positiven
Entwicklungen findest Du hier.
Ältere News
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Wir
freuen uns sehr, berichten zu können, dass unter anderem auch durch die
Initiative von Free the Children der Weltverband der Sportartikelhersteller,
der Soccer Industrial Council of America (SICA), ein Programm entwickelt
hat, um Kinderarbeit in seinem Arbeitsbereich abzuschaffen.
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7.000
Kinder in der pakistanischen Sialkot sind an der Herstellung von 75% der
weltweit handgenähten Fußbälle beteiligt. Das Programm des SICA sieht
vor, dass innerhalb von 18 Monaten diese Kinder durch Erwachsene ersetzt
werden, die den Mindestlohn erhalten. Die Kinder werden stattdessen in die
Schule geschickt, zusammen mit anderen Kindern in Sialkot, die nach wie vor
arbeiten müssen. Das Programm wird 2 Millionen Dollar kosten, und wird vom
SICA, der ILO und der amerikanischen Regierung finanziert.
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50 führende
Sportartikelhersteller wie
Nike, Puma, Adidas und Reebok,
die durch die Arbeitsbedingungen in diesen Fabriken und durch Kinderarbeit
ins Gerede gekommen waren, haben sich nun der Initiative angeschlossen.
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Des
weiteren fällt der Jeanshersteller Levis
positiv auf. Dieses Unternehmen verlangt von seinen Partnern, bestimmte
soziale und ökologische Normen einzuhalten. Kinderarbeit unter 14 Jahren
akzeptiert Levis nicht. "Als 1992 bei zwei seiner Hosenproduzenten in
Bangladesch jüngere Kinder entdeckt wurden, sorgte Levis dafür, dass diese
stattdessen zur Schule gehen konnten. Die Löhne der Kinder zahlte Levis
weiter. Außerdem garantierte das Unternehmen den Kindern Wiedereinstellung
nach ihrem 14. Lebensjahr."
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Mit
so genannten Verhaltenskodexen versuchen Firmen, ihre Lieferanten dazu zu
bringen, bestimmte Standards einzuhalten, wie auch Levis. Werden diese nicht
eingehalten, wird die Zusammenarbeit gekündigt. Auch
C&A
hat sich dieser freiwilligen Selbstverpflichtung unterworfen, und sich seit
Anfang der 80er Jahre von 50 Lieferanten getrennt, in erster Linie wegen
Kinderarbeit.
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So
lobenswert ein Verhaltenskodex in den Maximen einer Firma ist, man muss ihn
doch kritisch betrachten. Denn Firmen wie
H&M,
die einen solchen Verhaltenskodex haben, bleiben nicht ganz ernst zu nehmen,
wenn sie Kontrollen in den Fabriken ihrer Lieferanten ausschließlich durch
von ihnen selbst angestellte Inspektoren zulassen.
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Nicht
so gute Nachrichten gibt es vom Barbie-Produzenten Mattel:
CNN-Berichten zufolge werden ca. 80% der Barbiekleider in Indonesien
hergestellt - von Kindern, die etwa 2 Jahre lang arbeiten und alles sparen müssten,
um sich eine Barbiepuppe leisten zu können.
Quellen:
Franziskanermission, Fair Trade, Terre des Hommes, CNN, Free The Children
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